Was ist GrenzGeschichten?

2018 wurde das Projekt durch Diakon Fabian Hanspach ins Leben gerufen. Seit dem beschäftigen sich junge Menschen des Wurzener Landes mit der Historie und den längst vergessenen Schicksalen der Opfer während der NS-Zeit. Das Ziel: Aufarbeitung, Erinnerung und Prävention. Durch das Engagement entstanden in den letzten Jahren mehrere Gedenkstätten, Ausstellungen, ein Film, eine Buch-Übersetzung und eine Lesereise. Seit 2022 wurde „GrenzGeschichten“ mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem mit dem Hubertusburger Friedenspreis, dem Sächsischen Jugendgeschichtspreis, dem Wurzener Ehrenamtspreis und dem Margot-Friedländer-Preis 2025.

Diak.
Fabian Hanspach

Initiator & Projektleitung

"Die heute noch sichtbaren Spuren der Vergangenheit aufarbeiten und wieder erlebbar zu machen - darüber hinaus Fragen auf den Grund zu gehen, die die älteren Generationen nicht beantworten wollten oder nicht mehr konnten. Das war mein Ziel."

Aus dieser Motivation heraus entstand 2018 die Idee von GrenzGeschichten. Junge Menschen begeben sich direkt vor der Haustür auf Spurensuche nach den vergessenen und verlorenen Schicksalen der Opfer des NS-Regimes. Fabian Hanspach stammt selbst aus Wurzen, studierte Religionspädagogik und Soziale Arbeit und wollte mit diesem Projekt in seiner Heimat beide Perspektiven verbinden. So entstand eine Initiative mit einer bundesweiten Ausstrahlung und Multiplikation

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.