Das Konzept hinter GrenzGeschichten
Die Geschichte vor der eigenen Haustür entdecken
GESCHICHTE IST ÜBERALL - nicht nur in Schulbüchern oder Gedenkstätten ist sie zu finden, sondern dort, wo wir leben – in unseren Städten und Dörfern, auf Friedhöfen und an Orten, an denen die Spuren der Vergangenheit bis heute sichtbar sind.
Jugendliche begeben sich auf historische Spurensuche, recherchieren in Archiven und historischen Dokumenten und sprechen mit Menschen vor Ort. Sie entdecken vergessene Schicksale, geben den Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen und Geschichten zurück und machen Geschichte erlebbar. Daraus entstehen Gedenkorte, Informationstafeln, Ausstellungen und Bildungsangebote.
EINFACH ZU ÜBERTRAGEN
GrenzGeschichten soll keine aufwendige Projektidee sein, die nur mit großen finanziellen Mitteln oder wissenschaftlicher Expertise funktioniert. Vielmehr soll jeder Mensch, jede Jugendgruppe, Schule, Kirchengemeinde oder Initiative das Konzept im eigenen Ort umsetzen können – mit einfachen Mitteln, Engagement und Neugier. Ein historisches Dokument, ein vergessenes Grab oder ein Gespräch können der Anfang sein. Entscheidend ist, gemeinsam Fragen zu stellen und sich auf Spurensuche zu begeben.
AROLSEN ARCHIVES
Eine wichtige Rolle spielen die Arolsen Archives, das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Ihr digitales Archiv ermöglicht es allen Interessierten, nach Namen, Biografien und Schicksalen zu recherchieren. Die Dokumente helfen, vergessene Opfer sichtbar zu machen und lokale Geschichte mit konkreten Lebensgeschichten zu verbinden.
An jedem Ort!
Das Konzept lässt sich überall, an jedem Ort mit einfach Mitteln umsetzen
Das nutzen, was da ist!
In alten Stadt- & Kirchen-Archiven, in der Ortschronistik oder bei der Online-Suche in den Arolsen-Archives lassen sich Spuren des eigenen Ortes finden
Gedenkorte entstehen lassen
Gedenken kann heute in den unterschiedlichsten Formen geschehen. Ob mit einem Gedenkstein vor Ort, einem Reel auf Social-Media, einer Dokumenation auf YouTube oder einer Ausstellung in der Region. Das Wichtigste ist überhaupt zu gedenken und nicht zu vergessen!
